Käfer & Co II
Er ist wohl der größte Käfer Mitteleuropas. Der Große Eichenbockkäfer, der auch Großer Heldbock oder Spießbock genannt wird, kommt in Deutschland nur noch in ganz geringer Stückzahl und an ganz wenigen Orten vor. Der gigantische Käfer ist akut vom Aussterben bedroht. Sein Lebensraum sind uralte Eichenbestände, die es in der Art in Deutschland kaum noch gibt.
Die Tiere sind sehr ortstreu und verlassen in ihrem kurzen Leben, das gerade einmal gut 50 Tage beträgt , "ihren" Baum so gut wie nie. Ganz selten fliegen sie zu einem anderen Ort. Die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv und haben ihre Hauptaktivitäten zwischen 20.00 und 22.00 Uhr. Tagsüber verkriechen sie sich unter Laub oder loser Rinde von Bäumen.
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Die Käfer erreichen eine Körpergröße von 56 Millimetern und wen man die Fühler, die mehr als die Länge des Körpers messen dazurechnet, kommt man auf eine Gesamtgröße von 150 Millimetern. Nach der Paarung legt das Weibchen bis zu 450 Eier auf alter Baumrinde ab. Wenige Wochen später fressen sich die Larven in das Innere des Baumes durch. Hierfür benötigen sie drei Jahre. Sie sind dann etwa 10 Zentimeter groß. Sie ernähren sich von Baumsäften. Mit der Verpuppung dauert die Entwicklung der Käfer etwa 5 Jahre. Angesichts der Größe der Larven richtet die Art an alten Eichen beträchtlichen Schaden an. Doch der Käfer ist mittlerweile so selten, dass dies nicht ins Gewicht fällt. Der Fundort dieses gewaltigen Insekts wird aus Sicherheitsgründen Geheim gehalten.
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Die männlichen Käfer werden bis zu 75 Millimetern groß. Ihren Namen verdanken sie ihren stark vergrößerten Oberkiefern, die hirschgeweihartig ausgebildet sind. Rivalisierende Männchen benutzen sie als Waffe gegeneinander. Kapitale Exemplare können auch den Menschen damit unangenehm zwicken.
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Der Hirschkäfer, der nur eine Lebenserwartung von ca. 45 Tagen hat, braucht für seine Entwicklung vom Ei bis zum fertigen Käfer 8 Jahre. Die Larve kann bis zu 11 Zentimetern lang werden und frisst sich während ihres langen Lebens durch das Holz der alten Eichen. Zur Verpuppung baut sie sich eine etwa faustgroße Kammer 20 Zentimeter unter der Erde. Die Hauptflugzeit des Hirschkäfers liegt zwischen Ende Mai und Ende Juli. Da die Art ebenfalls akut vom Aussterben bedroht ist, können bzw. dürfen wir auch hier keine Angaben zum Fundort machen.
Die Tiere sind sehr ortstreu und verlassen in ihrem kurzen Leben, das gerade einmal gut 50 Tage beträgt , "ihren" Baum so gut wie nie. Ganz selten fliegen sie zu einem anderen Ort. Die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv und haben ihre Hauptaktivitäten zwischen 20.00 und 22.00 Uhr. Tagsüber verkriechen sie sich unter Laub oder loser Rinde von Bäumen.
Die Aufnahmen zeigen den Großen Eichenbockkäfer bei der Paarung.
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5531fDie Käfer erreichen eine Körpergröße von 56 Millimetern und wen man die Fühler, die mehr als die Länge des Körpers messen dazurechnet, kommt man auf eine Gesamtgröße von 150 Millimetern. Nach der Paarung legt das Weibchen bis zu 450 Eier auf alter Baumrinde ab. Wenige Wochen später fressen sich die Larven in das Innere des Baumes durch. Hierfür benötigen sie drei Jahre. Sie sind dann etwa 10 Zentimeter groß. Sie ernähren sich von Baumsäften. Mit der Verpuppung dauert die Entwicklung der Käfer etwa 5 Jahre. Angesichts der Größe der Larven richtet die Art an alten Eichen beträchtlichen Schaden an. Doch der Käfer ist mittlerweile so selten, dass dies nicht ins Gewicht fällt. Der Fundort dieses gewaltigen Insekts wird aus Sicherheitsgründen Geheim gehalten.
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Ein weiterer Titan in der heimischen Käferwelt ist der Hirschkäfer. Er wird auch Hornschröter oder Feuerschröter genannt. Auch diesen Käfer kennen die meisten Menschen nur von Bildern. Wie sein Vorgänger braucht auch er uralte Eichenwälder, die mindestens 100 bis 150 Jahre alt sein müssen, um dort seinen Lebensraum zu finden. Die männlichen Käfer werden bis zu 75 Millimetern groß. Ihren Namen verdanken sie ihren stark vergrößerten Oberkiefern, die hirschgeweihartig ausgebildet sind. Rivalisierende Männchen benutzen sie als Waffe gegeneinander. Kapitale Exemplare können auch den Menschen damit unangenehm zwicken.
Die Aufnahmen zeigen männliche Tiere.
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0337fDer Hirschkäfer, der nur eine Lebenserwartung von ca. 45 Tagen hat, braucht für seine Entwicklung vom Ei bis zum fertigen Käfer 8 Jahre. Die Larve kann bis zu 11 Zentimetern lang werden und frisst sich während ihres langen Lebens durch das Holz der alten Eichen. Zur Verpuppung baut sie sich eine etwa faustgroße Kammer 20 Zentimeter unter der Erde. Die Hauptflugzeit des Hirschkäfers liegt zwischen Ende Mai und Ende Juli. Da die Art ebenfalls akut vom Aussterben bedroht ist, können bzw. dürfen wir auch hier keine Angaben zum Fundort machen.
Auf den folgenden Bildern ist ein guter Größenvergleich mit Ameisen zu erkennen.


