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Moosjungfern


Allgemeines

Auf dieser Seite möchten wir Euch eine Besondere Gattung von Großlibellen vorstellen. 


Die Moosjungfern, die zur Familie der Segellibellen zählen, werden erst seit 1850 erforscht. Sie ähneln in ihrer Größe und ihrem Verhalten ein wenig den Heidelibellen. In Deutschland sind fünf Arten von Moosjungfern heimisch. Sie hören auf die Namen Kleine Moosjungfer, Große Moosjungfer, Zierliche Moosjungfer, Nordische Moosjungfer und Östliche Moosjungfer.


Was ihre Größe und Herkunft angeht, so sind die Namen ein wenig irreführend. Ob Große oder Kleine Moosjungfer; die Tiere weisen im Durchschnitt eine Körperlänge von 30 bis 35 Millimetern auf. Die Flügelspannweiten sind im Verhältnis zur Körperlänge recht groß und können bis 60 Millimetern betragen. Dies ermöglicht ihnen auch eine Art Segelflug, woher sie ihren Familiennamen haben. Direkte Vergleiche in puncto Größe sind in der freien Natur geradezu ausgeschlossen weil unmöglich. Lediglich an ihrer Zeichnung sind sie zu unterscheiden.

Wenn man als Naturfreund eines dieser Tiere sehen möchte, so hat man im Jahr nur kurz Gelegenheit hierzu. Die Flugzeiten der Moosjungfern sind recht kurz. Man sieht sie nur zwischen Mai und Juni. Die Lebensräume der verschiedenen Arten unterliegen seitens der Bewohner speziellen Anforderungen. Diese Orte liegen meist in weiter, unberührter Natur, fernab von allen Wegen, in Gegenden also, die für einen "normalen" Spaziergänger nahezu unzugänglich sind.

Um Euch einen Eindruck davon zu verschaffen, wie ein Habitat von Moosjungfern aussieht, zeigen wir Euch Landschaftsaufnahmen von überwältigender Schönheit. Wie man dieses Gelände  sicher und unversehrt mit Ausrüstung und Proviant durchquert, steht auf einem anderen Blatt.


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Diese Landschaft, menschenleer und weit ab jeglicher Zivilisation scheint auf den ersten Blick lebensfeindlich zu sein. Für uns trifft dies auch im Großen und Ganzen zu; doch für seltene und gar vom Aussterben bedrohte Tierarten sind dies die letzten Refugien, in die sie sich zurück gezogen haben.

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Das Team Waldschrat-online.de führte in dieser unwirtlichen Welt, voller Mücken und Unwägbarkeiten, Expeditionen durch, um Euch die Welt der Moosjungfern ein wenig näher zu bringen. Beachtet auf dem Foto unten die Torfmoose im Gewässer. Diese Pflanze stellt eine der Bedingungen an den Lebensraum der Moosjungfern dar. Ein einziger Fußtritt eines Menschen vernichtet jahrelange Entwicklung dieser Organismen. Wir waren trotz vieler Strapazen sehr vorsichtig, um den Lebensraum der fünf verschiedenen Moosjungferarten zu erhalten.

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Hier fanden wir die Tiere die wir suchten, die sich in ihrer Lebensweise gleichen und im Aussehen so verschieden sind.

Eines haben die diversen  Moosjungfern jedoch gemeinsam: Sie verfügen allesamt über eine leuchtend weiße Stirn, weshalb sie von den Libellenfreunden liebevoll „Weißnasen“ genannt werden.


Des Weiteren fallen die Moosjungfern durch ihre außergewöhnlichen Farbkombinationen, die sie sowohl als Jungtiere wie auch im geschlechtsreifen Alter aufweisen, auf angenehme Weise auf. Kommt es in einem entsprechend passenden Lebensraum (Habitat) zu einer größeren Population von Moosjungfern, so können, ungeachtet der Art, chaotische Verhältnisse untereinander entstehen, die dem aufmerksamen Naturbeobachter und Libellenfreund so manches Lächeln ins Gesicht treibt.


Wir präsentieren Euch nun alle fünf in Deutschland vorkommenden Moosjungferarten und wünschen viel Spaß beim Lesen und betrachten der zum Teil schon außergewöhnlichen Bilder.

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Die Östliche Moosjungfer

Die Östliche Moosjungfer erreicht eine Körperlänge von etwa drei Zentimetern und eine Flügelspannweite von 5,5 bis 6 Zentimetern.

Bilder vom Schlupf der Östlichen Moosjungfer


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An den Hinterflügeln befindet sich je ein schwarzer Fleck. Die weiße „Stirn“, die für Moosjungfern typisch ist, kann bei dieser Art gelegentlich dunkel ausgeprägt sein. Dies ist jedoch sehr selten der Fall. Charakteristisch sind die weißen oberen Hinterleibsanhänge beider Geschlechter – dieses Merkmal findet sich sonst in Mitteleuropa nur noch bei der ähnlichen Zierlichen Moosjungfer, die Ihr später sehen werdet. Im Gegensatz zur Zierlichen Moosjungfer hat die Östliche Moosjungfer schwarze Flügelmale (Pterostigma), die nur am äußeren Rand weiße Ränder zeigt. Auch weisen die Männchen keinen so deutlich keulenförmig verdickten, sondern fast gleichmäßig schlanken Hinterleib (Abdomen) auf. Dieser ist größtenteils schwärzlich gefärbt und bei erwachsenen Männchen auf den Segmenten 3 und 4 hellblau bereift.

Die folgende Bildreihe zeigt männliche Jungtiere.

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Hin und wieder passieren frisch geschlüpften Libellen gefährliche Missgeschicke. Beim Start zum Jungfernflug kann eine Windbö das noch weiche Tier auf die Wasseroberfläche drücken oder von einer Schwalbe aus der Luft "gefischt" werden. Die größte Gefahr geht jedoch von den zahlreichen Spinnennetzen aus, die entlang der Ufervegetation eines Gewässers gesponnen wurden. Es geschieht nicht selten, dass eine junge Libelle sich nach dem Start in ihr neues Leben darin verfängt und selbiges so abrupt beendet wird. In diesem Fall jedoch, konnten wir hilfreich eingreifen und das seltene Tier aus der Seidenfalle befreien.

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Wie der Name schon sagt ist die Art mehr im Osten Europas verbreitet. In den letzten Jahren hat sie sich do etwas nach Westen hin ausbreiten können. In Mitteleuropa zählt sie dennoch zu den größten Seltenheiten.

Sie bewohnt Altwasser und Weiher sowie Moore mit guter Wasserqualität, offenen Wasserflächen mit teilweise vorkommender Schwimmblattvegetation. Schilfbestandene Uferregionen mit ausreichend Platz zum Ansitzen werden bevorzugt. Zugewachsene Gewässer werden von der Art gemieden.

Die Östliche Moosjungfer ist in unseren Landen akut vom Aussterben bedroht und hat eine relativ kurze Flugzeit von Mitte Mai bis Ende Juli.

                          Erwachsene und somit ausgefärbte Männchen der Östlichen Moosjungfer.

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                                                      Die untere Bildreihe zeigt Weibchen der Art.
                                    
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                                                 Die Zierliche Moosjungfer

Die Zierliche Moosjungfer erreicht eine Flügelspannweite von 6 bis 6,5 Zentimetern. An der Hinterflügelbasis befindet sich ein kleiner schwarzer Fleck. Die Körperlänge liegt bei 3 bis 3,5 Zentimetern. Das Flügelmal ist bei den Männchen weiß, bei den Weibchen schwarz.

Sowohl das Männchen, als auch das Weibchen der Zierlichen Moosjungfer haben eine weiße Stirn und auch die Hinterleibsanhänge sind weiß. Im Bereich des Hinterleibes zeigt die Art unterschiedliche Merkmale Im Gegensatz zum Weibchen ist beim Männchen das Abdomenende stark verbreitert. Farblich ist dieser Teil des Abdomens bei beiden Geschlechtern schwarz. Der vordere Teil des Hinterleibs ist bei den Männchen hellblau gefärbt.


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Die Männchen sitzen gerne in einiger Entfernung vom Ufer auf den Blättern von See und Teichrosen. Sie haben dabei ihre Flügel leicht angehoben und präsentieren ihr Hinterteil. Die Libellen sind extrem selten und scheu. Sie lassen sich nur sehr schwer fotografieren. Nur in seltenen Fällen setzen sich die Männchen auf erhöhte Sitzwarte am Ufer, um dort nach Weibchen Ausschau zu halten.

Die Zierliche Moosjungfer reagiert äußerst empfindlich auf Umwelteinflüsse. Vermeintlich gut gemeinte Eingriffe des Menschen, z.B. dem Wasser Kalk zuzuführen um die Wasserqualität zu verbessern, haben sie an vielen Orten verschwinden lassen.

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Man findet diese Art an stehenden Gewässern, Torfseen und Weihern mit schwach saurem Wasser. Die Zierliche Moosjungfer zählt gemäß der Roten Liste für bedrohte Tierarten zu den akut vom Aussterben bedrohten Spezies. Die Zierliche Mossjungfer ist per Gesetz geschützt. Ihre Flugzeit reicht lediglich von Mitte Mai bis Anfang Juli.

Die Paarung findet am Ufer statt. Danach werfen die Weibchen ihre Eier im Flug ins Wasser. Die Männchen bewachen diesen Vorgang vermutlich nicht. Die Larven haben einen leicht durchsichtigen Körper. Sie leben zwischen Wasserpflanzen und benötigen für ihre Entwicklung drei Jahre.

Hier ein interessanter Größenvergleich einer Zierlichen Moosjungfer und einer Gemeinen Becherjungfer, einer Schlanklibellenart, die sich diesen, für sie nicht ganz ungefährlichen Rastplatz aussuchte.


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Die Kleine Moosjungfer

Die Kleine Moosjungfer, die wie alle Moosjungfern zu der Familie der Segellibellen zählt, ist unter den im Allgemeinen sehr seltenen "Weißnasen" die am Häufigsten vorkommende Art. Sie weist einen sehr schlanken Körperbau auf, der in seiner Länge etwa 4 Zentimeter erreicht. Die Flügelspannweite liegt bei 6 Zentimetern.

Die folgenden Aufnahmen zeigen Szenen des Schlupfes der Kleinen Moosjungfer.


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Die Tiere weisen auf der Oberseite des Abdomens Rote Flecken auf schwarzem Untergrund auf, die bei dieser Art relativ klein sind und kaum über die Hälfte des jeweiligen Segmentes hinausreichen. Erwachsene Männchen sind in der Grundfarbe blutrot und schwarz gefärbt. Die vorderen der roten Flecken am Hinterleib werden bei älteren Tieren allmählich dunkel.

Männliche Jungtiere der Kleinen Moosjungfer

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Bei den Weibchen sind die Dorsalflecken normalerweise alle weiß-gelb gefärbt – es gibt unter ihnen, etwa wie bei Heidelibellenarten auch, eine sogenannte homoeochrome oder androchrome, also männchenähnliche Farbvariante. Die hellen Partien sind dann, abgesehen vom letzten Hinterleibsfleck am 7. Abdominalsegment, rötlich gezeichnet.

Die folgenden Aufnahmen zeigen erwachsene und somit voll ausgefärbte Weibchen der Art in der Nominalform. Sie können leicht mit männlichen Jungtieren verwechselt werden.

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Die Flügelmale der Kleinen Moosjungfer sind schwarz.  Am Ansatz der Flügel zeigt sich ein schwarzer Schatten, der bei den Vorderflügeln auch fehlen kann. Auf den  Bidlern unten sind erwachsene, geschlechtsreife Männchen zu sehen.

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Die Art besiedelt Moorseen und Torfmoosreiche Moorweiher sowie wiedervernässte Torfstiche. Ebenfalls kann man sie in Hochmooren finden. Der Bestand der Art ist in den letzten Jahren extrem gesunken, sodass die Kleine Moosjungfer nun den Status "Stark gefährdet" erhalten hat. Sie steht unter strengem Naturschutz.

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Die Männchen patroulieren in Ufernähe auf der Suche nach Weibchen und setzen sich gelegentlich auf niedere Vegetation oder Holz. Gerne sitzen sie auch auf dem Boden um Wärme aufzunehmen. Wird ein Weibchen gesichtet, wird es sofort ergriffen. Die Paarung beginnt am Wasser und wird am Boden fortgesetzt. Die Flugzeit der Art beginnt Anfang Mai und endet im August.  Abschließend Aufnahmen vom Paarungsverhalten der Kleinen Moosjungfer.


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Die Große Moosjungfer

Die Große Moosjungfer ist, wie ihr Name schon sagt, die größte unter den "Weißnasen". Sie erreicht eine Körperlänge von bis zu 4,5 Zentimetern, wobei ihr Körperbau wesentlich kräftiger ist als der der anderen Moosjungfern. Die Flügelspannweite misst in etwa 6,5 Zentimeter.

Frisch geschlüpfte männliche Tiere


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Die jungen Männchen erkennt man an den ausgedehnten gelben Flecken, die sich über die Hinterleibssegmente 2 bis 7 verteilen. Färbt das Männchen aus und wird erwachsen, so dunkeln die gelben Flecken allmählich nach. Nur der gelbe Fleck auf dem 7. Segment bleibt in seiner Ursprungsfarbe erhalten.

Die Weibchen wirken noch kräftiger und weisen große, dottergelbe Hinterleibsflecken auf. Die Große Moosjungfer ist eine ausgesprochene Hochmoorlibelle. Ihre Entwicklung vollzieht sich vorzugsweise in nährstoffreichen Zwischenmoortümpeln und Torfseen, die mit dem schwimmenden Laichkraut, einer Unterwasserpflanze, ausgestattet sind.


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Die Männchen sind keine sehr ausdauernden Flieger. Auf der Suche nach Weibchen fliegen sie den Gewässerrand auf und ab. Feste Reviere scheinen sie nicht zu kennen. Kämpfe unter ihres Gleichen sowie mit anderen Arten wie der Kleinen Moosjungfer, dem Vierfleck oder dem Großen Blaupfeil sind dabei an der Tagesordnung. Den Edellibellen,  wie der Keilfleck - Mosaikjungfer oder der Kleinen Königslibelle, mit denen sie vergesellschaftet lebt, hat sie nichts entgegen zu setzen.

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Die Große Moosjungfer ist zwar weit verbreitet, doch insgesamt sehr selten, da sie dort, wo sie vorkommt, nur in geringer Individuenzahl angetroffen wird.

Durch ihre hohen Habitatansprüche findet sie in letzter Zeit kaum noch entsprechende Lebensräume. Über die Entwicklung der Großen Moosjungfer ist allgemein wenig bekannt. Vermutlich braucht die Larve bis zur fertigen Libelle drei Jahre Zeit.

Die Große Moosjungfer fliegt von Mitte Mai bis Ende Juli.

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Die Nordische Moosjungfer

Die Nordische Moosjungfer ist einer der schönsten aber auch seltensten Vertreterin der kleinen Familie der "Weißnasen". Sie kann leicht mit der Großen Moosjungfer verwechselt werden, sofern sie noch nicht ausgefärbt ist.

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Angesichts dieses Fotos kann man erahnen, wie schwer die Nordische Moosjungfer zu entdecken ist.

Ähnlich gezeichnet wie die Kleine Moosjungfer, jedoch deutlich kräftiger in ihrem Körperbau erreicht sie eine Länge von 4,5 Zentimetern. Die Flügelspanweite beträgt etwa 6 Zentimeter.

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Ihre roten Flecken auf dem schwarzen Hinterleib dunkeln im Alter stark nach und wechseln zu einem schmutzigen Dunkelbraun. Lediglich der Fleck auf dem 7. Hinterleibssegment bleibt kräftig rot erhalten.

Das die Nordische Moosjungfer eine Seltenheit im Westen Deutschlands ist, ist die Untertreibung schlechthin. Nicht nur wir, das Team von Waldschrat-online.de, sind glücklich und überaus stolz darauf, dass es uns gelang, sie nach 83 Jahren(!), in denen sie als verschollen galt, in der "Wahner Heide" wiederentdeckt zu haben. Sie ist eine schwarz-rote Schönheit von ca. 7 cm Körperlänge und 10 cm Flügelspannweite und durch ihre roten Flügelmale (Pterostigmata) "Positionslichter" relativ leicht zu bestimmen. Den Leitartikel hierzu findet Ihr auf www.wahner-heide.com. "Neue Tierarten entdeckt" oder "Drachenfliegen in der Wahner Heide".

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Die Nordische Moosjungfer ist eine Segellibelle die auf das Vorkommen von Moorgebieten angewiesen ist. Da diese, aufgrund menschlicher Eingriffe in die Natur immer seltener werden, verringert sich auch die Population dieser "Moorspezialistin" drastisch. Sie ist auf der Roten Liste unter den akut vom Aussterben bedrohten Tierarten aufgeführt.

Die Flugzeit der Nordischen Moosjungfer beginnt bereits Ende April. Schon ab Mitte Juni ist sie so gut wie nicht mehr zu finden.


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