Im Kapitel Raupen und Falter greift Waldschrat-online.de ein sehr umfangreiches und schwieriges Thema auf. Die Schwierigkeit liegt in der mehrfachen Verwandlung dieser Insekten. Der Fachbegriff hierfür lautet "vollständige Metamorphose". - Ein Schmetterling legt Eier. Aus diesen schlüpfen die Raupen. Diese werden als das eigentliche Fressstadium dieser Tiere angesehen. Eine Raupe tut, wenn sie aus dem Ei schlüpft, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie sich verpuppt, nur zwei Dinge: Als Erstes fressen. Nahrungsaufnahme bedeutet Wachstum. Die Raupe wird immer größer. Da ihre Außenhaut jedoch nicht mitwächst, muss sie mehrmals aus ihrer alten Haut heraus. Das macht sie, indem sie sich häutet. Dies ist ihre zweite Tätigkeit. Das alte Kleid platzt einfach auf und aus der alten Raupe schlüpft eine Neue. Diese "neue" Raupe kann durchaus völlig anders aussehen, als die, die zwar dieselbe ist, doch kurze Zeit vorher noch in ihrer alten Haut steckte. Diese wandlerischen Eigenschaften machen das Bestimmen einer Spezies recht schwer.
Manche Raupen fressen soviel, dass der daraus entstehende Schmetterling in seinem kurzen Leben gar nicht mehr fressen muss. Er braucht sich nur noch um die Fortpflanzung zu kümmern. Sobald dies getan ist, stirbt er. Ansonsten wird die Nahrung, die aus Nektar von Blüten, bei manchen Arten auch aus Baumsäften oder gar Kot besteht, mit einem langen Rüssel aufgesaugt. Dieser Rüssel befindet sich an der Unterseite des Kopfes und ist, wenn er nicht gerade gebraucht wird, zu einer kleinen Spirale aufgerollt. Schmetterlinge sind sehr empfindliche Insekten. Ihr Flügel bestehen aus winzig kleinen Schuppen, die bei Berührung sofort Schaden nehmen. Dies beeinträchtigt den Schmetterling sehr stark in seinen Flugeigenschaften. Darum wird von der Berührung der Tiere dringend abgeraten. Die Falter haben im Laufe ihrer Entwicklung diese Schuppen entwickelt, um sich aus den Netzen diverser Spinnen befreien zu können.
Das Thema ist weiterhin deshalb so schwierig, weil zu jedem Foto eines Schmetterlings ein Bild einer Raupe gehören sollte. Um dies zu bewerkstelligen, müsste man Tag und Nacht unterwegs sein, denn viele Falter sind nachtaktiv - ihre Raupen weniger! Wie alle Kapitel dieser Seite wird auch dieses ständig aktualisiert. So werfen wir nun ein paar Blicke auf die Raupen und Falter unserer Region.
In der Bildreihe oben sehen wir den Admiral. Er gehört zur Familie der Edelfalter, genau wie das Tagpfauenauge, welches ihr mit der passenden Raupe dazu links und rechts der Kapitelüberschrift seht. Wir kommen im Verlaufe dieser Seite noch einmal auf den Admiral zurück.
Der Zitronenfalter, benannt nach seinen gelben Flügeln, ist ebenfalls ein Schmetterling der bekannteren Art. Kleine rote Flecken in der Mitte der Flügel, sowie an deren Rand machen ihn eigentlich unverkennbar. Den Zitronenfalter werdet Ihr ebenfalls noch einmal wiedersehen.
Das Große Jungfernkind zählt zur Famile der Spanner und ist daher eigentlich ein Nachtfalter. Dennoch ist dieser kleine Vertreter mit einer Flügelspannweite von nur 30 - 40 Millimetern tagsüber aktiv. Er ist bereits im März und April unterwegs und gehört somit zu den ersten Faltern im Jahr. Er sonnt sich gerne auf trockenen Gräsern und trinkt von den Tautropfen.
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Der Aurorafalter gehört zur Familie der Weißlinge. Die Schmetterlinge erreichen eine Flügelspannweite von 35 bis 40 Millimetern. Die Männchen sind eigentlich unverwechselbar, da sie an ihren leuchtend orangefarbenen Flügelspitzen sehr leicht zu erkennen sind. Die Weibchen, denen diese Farbmarkierung fehlt, sind schnell mit anderen Weißlingen zu verwechseln. Er fliegt schon ab Mitte April und ist an Waldrändern und Wegen zu finden. Die Falter sind sehr scheu, im Flug sehr unruhig und daher schwer zu fotografieren.
Auf den beiden Fotos unten erkennt Ihr, gut getarnt an einem grünen Zweig hängend, eine unscheinbare, etwa vier Zentimeter lange Raupe. Das aus diesem Geschöpf später einmal ein herrlicher Aurorafalter werden wird, ist schwer vorstellbar.
Das Foto unten zeigt das Männchen des Aurorafalters in der Seitenansicht. Er zählt zu den schönsten Schmetterlingen unserer Region.
Auf den Bildern unten ist das Weibchen des Aurorafalters zu sehen. Sitzend und bei halb geschlossener Flügelstellung ist die marmorierte Unterseite, die wie eine Goldapplikation wirkt, gut zu erkennen.
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Weniger als halb so groß wie der Distelfalter ist das Kleine Wiesenvögelchen oder auch Kleiner Heufalter genannt. Seine Flügelspannweite beträgt gerade einmal 23 bis 30 Millimeter. Trotz seiner zierlichen Erscheinung zählt dieser Schmetterling zu der Gattung der Edelfalter. Dieser kleine Kurzstreckenflieger kommt bei uns noch recht häufig vor. Daher kann man diesen Schmetterling schon ab April fast überall auf Wildwiesen und Feldern beobachten.
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Bei dem Edelfalter den wir Euch nun vorstellen möchten, haben wir es mit einem besonderen Phänomen zu tun. Der Schmetterling tritt während des Jahres in zwei verschiedenen Versionen auf. Der Fachbegriff dafür heißt "Saisondimorphismus" Dies bedeutet: Die Entwicklung der Raupe wird durch die Tageslänge im Jahresverlauf gesteuert. Dieser besondere Falter trägt den Namen Landkärtchen. Diese Bezeichnung erhielt er, weil seine Flügelunterseite an die Zeichnung einer Landkarte erinnert. Mit 38 bis 45 Millimetern gehört er zu den mittelgroßen Edelfaltern. Er ist in ganz Europa verbreitet. Da die Tageszeit in verschiedenen Regionen unterschiedlich ist, verschiebt sich das Erscheinungsbild des Schmetterlings von Nord nach Süd entsprechend zeitversetzt.
Waldschrat-online.de zeigt Euch nun die Frühlingsversion und die Sommerversion des Landkärtchens.
Sehr versteckt, kopfüber unter dem Blatt einer Brennnessel hängend, legt das Landkärtchen seine Eier ab. Eine Situation, die nur selten beobachtet werden kann. Hier erkennt man auch die herrlich gezeichnete Flügelunterseite recht gut.
Das Landkärtchen in der Frühlingsversion. (oben) Sommerversion (unten).
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Aus der Familie der Bläulinge ist der Gemeine Bläuling ein recht häufiger Vertreter auf unseren naturbelassenen Wiesen. Gleichzeitig ist er auch einer der schönsten seiner Art. Mit einer Flügelspannweite von ca. 2 Zentimetern ist er ein recht kleiner Schmetterling. Seine geringe Größe verleiht ihm eine gewisse Behendigkeit, die sich im Flug widerspiegelt. Aufgrund seiner auffälligen Farbe ist er auf grünen oder blühenden Wildwiesen jedoch gut auszumachen.
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Die Raupe des großen Tagpfauenauges lebt gesellig. Es kommt vor, dass mehrere Hundert solcher Fressmaschinen einen kleinen Wald aus Brennnesseln bevölkern. Schaut man ein paar Tage später an der selben Stelle noch einmal vorbei, kann es sein, dass die Brennnesseln nicht mehr da sind. Die Raupen haben derweil schon längst neue Weidegründe aufgesucht oder sich einen Kokon gesponnen, in dem sie, gut versteckt, das Stadium der Puppe durchleben.
Das aus solch einer relativ hässlichen, schwarzen, stacheligen Raupe ein solch schöner rot-bunter Edelfalter wird, kann man durchaus als ein Wunder der Natur bezeichnen.
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Dies ist die Raupe der sogenannten "Grasglucke"oder auch "Trinkerin." Im Raupenstadium übertrifft dieses Tier den aus ihr entstehenden Schmetterling um einiges an Größe. Der fertige Falter gleicht eher einer zu groß geratenen Motte und gehört zu den nachtaktiven Faltern.
Eine "Eulenraupe"
Zu der Familie der nachtaktiven Eulenfalter zählt auch die Achateule. Da sie sich auf frischem Blattgrün niedergelassen hatte, konnten wir sie leicht entdecken. Auf dürrem Laub oder einer Baumrinde ist sie kaum auszumachen.
Eine ebenfalls zur Gattung der Eulenfalter zählende Art ist die Braune Tageule. Dieser tagaktive Nachtfalter ist auf Wiesen und Waldlichtungen zu finden. Wie die meisten Eulenfalter kann man ihn erst dann gut erkennen, wenn sich der Untergrund farblich von ihm abhebt.
Das nun folgende Insekt könnte man leicht für eine ausgefallene Daunenfeder eines Vogels halten, wenn es völlig unbeweglich auf dem Blatt einer Pflanze sitzt. Nur wer wirklich genau hinsieht, kann den Falter als solchen erkennen. Diesem Tier hat man den irreführenden Namen "Schwan" gegeben. Jetzt seid doch mal ehrlich: Habt ihr schon einmal solch einen Schwan gesehen? Etwas über einen Zentimeter lang, umgeben von feinstem wollartigem "Pelz", ist der Kopf dieses Schmetterlings kaum auszumachen. Wir mußten auch zweimal hinsehen, um festzustellen, dass es sich um einen Falter handelt.
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Einen weiteren farbenfrohen Schmetterling aus der Gruppe der Edelfalter finden wir in dem Schwarzfleckigen Perlmuttfalter. Er ist etwas kleiner als die üblichen Falter, doch diesen Nachteil macht er mit seinen bunten Flügeldecken leicht wett.
Die beiden Bilder oben zeigen den Braunen Waldvogel. Hier kann man deutlich erkennen, dass der Falter links im Bild einen weißen Saum trägt. Bei dem rechten Exemplar fehlt dieser. Dies ist einer der Gründe, warum die Bestimmung von Schmetterlingen sehr schwierig ist. (Männchen & Weibchen)
Die Aufnahme unten zeigt den Braunen Waldvogel, auch "Schornsteinfeger" genannt, bei der Paarung.
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Eine weitere Unterart der Schmetterlinge ist die Familie der Dickkopffalter. Stellvertretend für viele dieser Gattung stellen wir den Kommafalter (links und Mitte), den Schwarzkolbigen Dickkopffalter (rechts) sowie den Gelbwürfeligen Dickkopffalter vor. Dickkopffalter sind sehr schnelle und nervöse Flieger. Sie zu fotografieren erfordert ein hohes Maß an Geduld. Noch schwieriger ist es, die verschiedenen Arten aus dieser Gattung zu bestimmen. Da sich selbst Experten dabei recht schwer tun, versuchen wir einfach unser Bestes.
Eine Dickkopffalterpaarung.
Dieser nur 2,2 – 2,8 cm große und sehr schnelle Gelbwürfeligen Dickkopffalter wird bei uns eher vereinzelt angetroffen. Er fliegt von Mitte Mai bis Mitte Juni auf trockenen und feuchten Wiesen mit Gebüsch oder an Waldrändern.
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Eine andere Familie von Schmetterlingen, bilden die kleineren Widderchen. Sie ähneln von der Gestalt her eher einer Motte, doch das farbige Flügelkleid zeigt uns deutlich, dass es sich um Schmetterlinge handelt, die nicht zu den Motten zählen. Die nächsten Aufnahmen zeigen das Kleewidderchen an einem schwül heißen Tag im Juli 2008.
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Von den Widderchen gibt es viele verschiedene Arten, die sich nur minimal, zum Beispiel an der Anordnung der roten Flecken auf den schwarzen Flügeln unterscheiden. Die Raupen der diversen Widderchen unterscheiden sich deutlicher voneinander. In unseren Gefilden kommen nicht alle Arten vor.
Bie beiden folgenden Aufnahmen zeigen die Raupe des Sechsfleck - Widderchens.
Aus der komplizierten Welt der Schmetterlinge gibt es etwas zu berichten, was zwar unglaublich klingt, aber dennoch wahr ist. Sie haben einen fürchterlichen Feind in Form eines Parasiten. Dieser befällt nur die Raupe. Doch wie allgemein bekannt ist, gibt es ohne Raupe keinen Schmetterling. Dieser Parasit ist eine Fliege. Sie landet auf einer Raupe und legt ein einziges Ei auf ihr ab. In diesem mikroskopisch kleinen Ei beginnt eine Larve langsam mit ihrer Entwicklung. Sie hat sogar soviel Zeit, dass sie darauf warten kann, bis die Raupe sich verpuppt. Dann beginnt sie ihr eigentliches Werk. In der Puppe der Raupe schlüpft die Fliegenlarve aus ihrem Ei und tötet ihren Wirt. Diesen braucht sie als Futter, um sich zum fertigen Insekt zu entwickeln. Nach einiger Zeit bricht die Puppe auf und statt einem Schmetterling kommt diese Raupenfliege zum Vorschein.
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Dieses merkwürdige Schicksal kann alle Raupen ereilen. Sie würden es nicht einmal merken. Waldschrat-online.de zeigt daher nun eine kleine Galerie von Raupen, die alle einmal schöne Schmetterlinge werden sollen. Dabei werdet ihr feststellen, dass die Raupen genau so verschieden sind, wie die Falter selbst. Wir wollen die gefräßigen Krabbler nicht vermenschlichen, doch gibt es da so manche Parallelen, besonders dann, wenn man sie in Bewegung sieht... da gibt es den aalglatten Typen, der Alles und Jedes ignoriert, den langhaarigen Hippie, der wie ein Überbleibsel aus der Flower-Power-Zeit wirkt, die dicke alte Dame, der das Fortkommen schwerfällt, den kleinen rauhhaarigen Dackel, der sogar mit seinem Schwänzchen wedelt, bunte Teenies, die aussehen, als kämen sie gerade aus einer Boutique und steife Typen, die nur so tun als ob. Urteilt bitte selbst.
Hier seht Ihr die Raupe des Mondvogels, eines nachtaktiven Falters. Bei der Begegnung mit dieser extrem haarigen Raupe ist ein wenig Vorsicht geboten. Ihre Haare fallen sehr leicht aus und können, wenn sie in die Augen oder Atemwege des Beobachters gelangen unangenehme Folgen nach sich ziehen. Daher bitte nicht berühren!
Die Futterpflanze der Raupen sind verschiedene Laubbäume, wie Birken, Pappeln und Weiden. Die Verpuppung erfolgt in einer Höhle. Der fertige Falter sieht dann so aus:
Auf den ersten Blick kann man ihn für ein Stück Birkenholz halten. Diese Falter gehören zu den Zahnspinnern. Er ist mit 32 mm Länge und einer Flügelspannweite von 55 - 68 mm ziemlich groß. Sie fliegen nachts von Mai bis Juli. Umso schöner, dass wir ihn am hellichten Tag bei der Paarung beobachten konnten.
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Wer die Tiere auf den nachfolgenden Aufnahmen für Raupen hält, der irrt. Wieder einmal wird der Beweis erbracht, wie schwierig es ist, diese Kleinlebewesen voneinander zu unterscheiden. Hier handelt es sich um verschiedene Insektenlarven. Das einzige Unterscheidungsmerkmal ist die Anordnung der Beine. Diese Larven haben im Gegensatz zu den Raupen einfach zu viele davon.
Die Anordnung der Beinpaare einer "echten" Raupe gliedert sich vom Kopf aus nach hinten betrachtet folgendermaßen: Zuerst kommen drei Beinpaare, gefolgt von zwei beinfreien Segmenten. Dann folgen vier Beinpaare und ein freies Segment. Am letzten Segment befindet sich noch ein einzelnes Beinpaar, der sogenannte "Nachschieber", welcher der Raupe zu ihrer typischen Gangart verhilft. Diese Anordnung ist auf dem Foto unten besonders gut zu erkennen.
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Nach soviel Raupen nun zu einer Galerie von richtig schönen Schmetterlingen:
Faulbaumbläuling Faulbaumbläuling Gemeiner Bläuling
Kaisermantel (Männchen) Ochsenauge (Weibchen)
KleinerFeuerfalter Braungerändertes Ochsenauge
Das wir mit dem Braungeränderten Ochsenauge eine besondere Gattung fofografiert haben, war uns zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht bewußt. Erst als Experten auf www. waldschrat - online.de aufmerksam wurden, erfuhren wir per E - Mail, dass wir einen seltenen Fund gemacht hatten: Dieser Schmetterling war die letzten 40 Jahre nicht mehr gesehen worden. Wir sind froh, ihn wiederentdeckt zu haben. Weitere Infos und Artikel hierzu unter http://www.wahner-heide.com/
Unser seltener Fund: Das Braungeränderte Ochsenauge!
Blauer Eichenzipfelfalter
Brauner Heidekrautspanner (achtet mal auf die Fühler!)
Ein weiteres Mitglied aus der Familie der Spanner, die eigentlich nachtaktive Tiere sind, ist der Pantherspanner. Man kann Ihn noch recht häufig antreffen. Der recht kleine Falter fällt durch seine leuchtend schwarz - gelben Flügeldecken schon von Weitem auf und ist ein ziemlich unbeholfener Flieger. Das macht es jedoch nicht leichter, ihn vor die Kamera zu bekommen.
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Zu den Spannern, die auch tagsüber aktiv sind, zählt der Schwarzrandspanner. Früher recht häufig anzutreffen, bewohnt er heute noch vereinzelt Parks und Gärten. Der Falter wird in manchen Gegenden auch "Vogelschmeißspanner" genannt, da sein Aussehen an Vogelkot erinnert und zur Tarnung dient. Der 2,5 Zentimeter große Schmetterling kann mit seinem schwarzen Rand und den variabelen Flecken auf seinen Flügeln mit keiner anderen Art verwechselt werden.
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Eine ganz andere Art aus der Spannerfamilie ist der Weiße Blütenspanner. Er ist nicht gerade häufig zu finden. Der 2 - 2,5 Zentimeter große tagaktive Nachtfalter fliegt entlang von Waldwiesen und deren Rändern. Seine schwach ausgebildete Flügelzeichnung erkennt man nur bei gutem Sonnenlicht. Ansonsten wirkt er eher wie ein Albino unter den Faltern.
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Diesen Schmetterling konnten wir an einem sonnigen Nachmittag im Oktober fotografieren. Klein in seiner Statur, mit etwa 2 Zentimetern Flügelspannweite, handelt es sich um eine sehr helle Farbvariante des Kleinen Feuerfalters.
Der Kleine Feuerfalter fällt durch seine feurig leuchtenden Flügeldecken von weitem auf. Dieser kleine Schmetterling, der zur Familie der Bläulinge zählt, ist noch häufig auf Wiesen und an Waldrändern zu beobachten. Das abgebildete Exemplar weist eine Anomalie des linken Verderflügels auf. Diese könnte von einem komplizierten Schlupfvorgang stammen.
Die folgenden Aufnahmen zeigen den Kleinen Feuerfalter makellos und von seiner schönsten Seite.
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Jetzt einfach nur entspannen und geniessen:
Eine kleine Faltergalerie.
Großer Perlmutterfalter Gelbwürfeliger Dickkopffalter Kleiner Feuerfalter
Wiesenvögelchen Kleiner Feuerfalter Rostfarbener Dickkopffalter
Tagpfauenauge Schornsteinfeger Landkärtchen (Sommerversion)
??? Gemeiner Bläuling (Paarung) Kleewidderchen
Dunkelbrauner Bläuling
Blauer Eichenzipfelfalter
Das Waldbrettspiel
Heckenweißling (Männchen)
Heckenweißling (Weibchen)
Kaisermantel (Weibchen)
Nadelholzflechtenbär (Aus der Familie der Bärenspinner.)
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Zu den Edelfaltern zählt auch der C - Falter. Seinen Namen verdankt er einem deutlich hervorstechenden "C" auf den äußeren Flugeldecken. Bei geschlossenen Flügeln ist es gut zu erkennen. Der C - Falter ist mit seinen auffällig gezackten und leuchtend orange-roten Flügeln ein stattliches Insekt.
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Ein weiteres Beispiel für die Schwierigkeit dieses Themas liefern die nun folgenden Aufnahmen, die wir an einem einzigen Nachmittag auf wenigen Quadratmetern Natur machten. Es handelt sich hierbei um die Raupe des Mittleren Weinschwärmers, eines nachtaktiven Falters. Wir zeigen die Raupe, etwas ausführlicher, in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien. Ganz nebenbei bemerkt: Es ist eine Raupe der Superlative, ein echter Caterpillar!
Dies ist die Raupe im Jugendkleid. Bereits als Jungraupe hat sie die Größe von 5 Zentimetern. Am hinteren Ende erkennt Ihr deutlich das schwarz-rote Horn. Vorne, ein Stück hinter dem Kopf, seht Ihr zwei rötliche Streifen. Diese bilden sich, spätestens nach der nächsten Häutung zu großen Augenflecken aus, die den Zweck haben, auf ihre Fressfeinde abschreckend zu wirken. Überhaupt sieht die Raupe im Mittelstadium komplett anders aus, wie die nächsten Aufnahmen zeigen.
Wir wollen hier keine Schleichwerbung für Schweizer Qualitätsware betreiben. Vielmehr dient dieses Taschenmesser als Maßstab für das Tier, welches im Mittelstadium beträchtlich an Umfang und Länge gewonnen hat. Die bevorzugte Pflanze dieser Freßmaschine ist das Weidenröschen. Einige Exemplare dieser Raupe können schon einen großen Bestand verzehren. Die Länge des Tieres beläuft sich nunmehr auf neun Zentimeter. Es soll jedoch noch nicht das Ende sein.
Dies ist die gleiche Raupe in ihrer letzten Entwicklungsstufe, kurz vor der Verpuppung. Zehn Zentimeter und mehr stehen jetzt als Längenmaß zu Buche. Sie kommt nun in einem schattig scharz-braunen Ledermantel daher. Das ursprünglich rote Horn ist nur noch eine weiße Spitze. Um sie besser fotografieren zu können, schnitten wir vorsichtig den Zweig der Pflanze, auf dem sie saß, ab. Der Zwang, den wir ihr antaten, hielt sie freilich nicht davon ab, ihre Fressorgie fortzusetzen.
Eine etwas seltenere Variante dieser Raupe gibt es noch in einem mittleren Grün. Diese wechselt nach der nächsten Häutung ebenfalls in ein bräunliches Muster.
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Je nach Witterung trifft man manchmal sogar tagsüber auf nachtaktive Falter. Dieser Purpurspanner, mit seinem "Regenbogenkleidchen" fliegt normalerweise erst bei Einbruch der Dunkelheit. Umso schöner finden wir es, dass er seine Farbenpracht einmal im Sonnenlicht zeigt.
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Ein weiterer Nachtschwärmer ist der sogenannte Braune Bär. Seine bunte und wuchtige Erscheinung ist eigentlich viel zu schade für die Nacht. Doch kann man Mutter Natur nicht vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hat. Die Raupe des Braunen Bären sollte unter keinen Umständen berührt werden. Ihre langen Haare weisen Sollbruchstellen und feine Widerhaken auf, die, wenn sie einmal eingedrungen, so gut wie nicht aus der Haut zu entfernen sind.
Der fertige Braune Bär.
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Dieses Mitglied aus der Familie der Edelfalter habt Ihr eingangs schon kennen gelernt. Der Admiral, einer der schönsten Falter unserer Region, bietet eine imposante Erscheinung. Daher ist er es wert, ihn mehrfach zu zeigen.
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Noch eine kleine Faltergalerie
Braungerändertes Ochsaenauge Waldbrettspiel Braungerändertes Ochsenauge
Dunkelbrauner Bläuling Landkärtchen Heckenweissling
Admiral Kleiner Feuerfalter C - Falter
Tagpfauenauge Brauner Waldvogel Tagpfauenauge
??? Heckenweissling ???
Landkärtchen (Sommerversion) Wiesenvögelchen
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Der Zitronenfalter ist einer der wenigen Schmetterlinge die bei uns überwintern. Wir trafen dieses Exemplar bei einer unserer ersten Exkursionen des neuen Jahres, Ende Februar 2009. Zitronenfalter zählen zur Familie der Weißlinge. Diese fallen durch eine Art Rüttelflug besonders auf. Frisch seinem Überwinterungsquartier entstiegen, war er noch sichtlich unbeholfen und nahm bei einer Temperatur von 12° C zeitweise unsere warmen Hände als Erholungsplattform an.

























































































































































































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