Mikrokosmos und vieles mehr...

Von & Für Euch II

Die Rubrik "Von & Für Euch" erfreut sich weiterhin steigender Beliebtheit. Aus diesem Grund sahen wir uns veranlasst, diese Sparte zu erweitern. Unsere Besucher und Freunde senden uns zum Teil wirklich außergewöhnliche Naturdokumente zu, die es verdienen hier gezeigt zu werden. Freut Euch mit uns über tolle Aufnahmen aus der Welt des Mikrokosmos, fotografiert von Euch,  auf Euren Spaziergängen und Exkursionen in die Natur oder direkt vor Eurer Haustür.

******************************

Anni Neuhoffaus Köln schickte uns diese bemerkenswerten Aufnahmen eines Weibchens der Zweigestreiften Quelljungfer bei der Eiablage. Diese sehr große und in der freien Natur optimal getarnte Libelle ist nicht nur schwer zu entdecken, sondern aufgrund ihrer schnellen Bewegungen auch sehr schwer zu fotografieren. Liebe Anni, Du hast hier eine tolle Leistung vollbracht. Wir danken dir für die Überlassung dieser hervorragnden Aufnahmen, welche die seltene Quelljungfer bei der Arterhaltung zeigt. 

                     

Jochen Rodenkirchen, unser sehr geschätzter Experte und Ratgeber in Libellen- und Schmetterlingsfragen, sandte uns diese mehr als beeindruckenden Aufnahmen vom Schlupf einer Zierlichen Moosjungfer. Die Art zählt zu den größten Seltenheiten unseres Landes. Dieses einmalige Schauspiel der Natur konnten noch nicht viele Menschen beobachten. Umso dankbarer sind wir, dass wir diese phantastischen Bilder hier präsentieren dürfen. Lieber Jochen, wir übermitteln dir an dieser Stelle einmal mehr unseren tief empfundenen Dank!

                     

Hans Bleh, ein Meister seines Fachs in Sachen Naturfotografie, hat sich auf Flugaufnahmen von Kleinlebewesen spezialisiert. Auf "Von & Für Euch" sind schon einige seiner tollen Werke zu betrachten. Mit dieser Aufnahme einer Frühen Adonislibelle stellt er erneut sein Ausnahmetalent unter Beweis. Vielen Dank für dieses grandiose Foto. Hans, wir sind gespannt auf weitere geniale  Schnapschüsse von dir. Ein Linktipp: "Kurzzeitfotografie" in unserer Rubrik "Links". Es lohnt sich!


Werner Heydrich, ein begeisteter Naturfotograf, Libellenkenner, exzellenter Paläontologe und häufiger Exkursionsbegleiter fing dieses Männchen der Großen Königslibelle nach einem Beutefang ein. Das Opfer, eine Heidelibelle, wurde von der gewaltigen Edellibelle um einen Zweig gewickelt und anschließend komplett verspeist. Werner, da ist dir wirklich ein "Sontagsschuß" gelungen. Vielen Dank, dass Du ihn hier zur Verfügung stellst.

Diese sehr schöne Aufnahme einer Ringelnatter, die sich hier auf abgestorbener Vegetation eines Gewässers sonnt, wurde ebenfalls von Werner Heydrich entdeckt und fotografiert. Auch dieses Naturdokument verdient unsere Achtung, da die Reptilien sehr scheu sind und meist die Flucht ergreifen bevor man sie entdeckt. Wieder einmal gute Arbeit, Werner. Vielen Dank für dieses Foto.

Hannes Heister, seines Zeichens ein sehr talentierter 16jähriger Nachwuchsfotograf und bereits in jungen Jahren ein exzellenter Kenner der heimischen Flora und Fauna konnte diese außergewöhnliche Szene dokumentieren: Einer Flußlungfer, hier die Westliche Keiljungfer, fiel eine Kleinlibelle anheim. Lieber Hannes, Du hast mit diesem Foto das räuberische Leben der Libellen eindrucksvoll eingefangen. Dafür, dass Du uns dieses Bild zur verfügung gestellt hast, sagen wir dir, auch im Namen unserer zahlreichen Besucher, herzlichen Dank. Mach weiter so, wir freuen uns immer über deine Beobachtungen.

Hier dürfen wir eine weitere Seltenheit zeigen, die uns Jochen Rodenkirchen freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat: Das Foto zeigt zwei Männchen einer Edellibellenart an einem Ruheplatz sich gegenüber sitzend.  Es handelt sich hier um den Frühen Schilfjäger. Die Aufnahme hat deswegen schon Seltenheitswert, da sich  nicht nur um eine relativ seltene Art handelt, sondern, dass sich diese Tiere von Natur aus sehr feindlich gesonnen sind. Jochen, diesen "Nichtangriffspakt" hast Du sauber eingefangen, das müssen wir neidlos eingestehen. Danke für diese Superaufnahme!


Irmgard Kopstock -Speck, eine leidenschaftliche und begnadete Naturfotografin aus Hamburg, sandte uns diese beiden genialen Bilder zu. Sie zeigen ein Männchen der Blutroten Heidelibelle als Fragment eines Paarungsrades, sowie einen Grasfrosch, der von einem Moskito heimgesucht wird.  Liebe Irmgard, das macht Appetit auf mehr! Wir wünschen dir weiterhin solch ein gutes Auge, noch viele derartige Schnappschüsse und sind gespannt darauf, was  da noch alles von dir kommt.

              

Und prompt setzt unsere neue Freundin Irmgard noch was drauf: Ihre exzellenten Aufnahmen des Gefleckten Sonnenzeigers, einem Mitbringsel aus einem Afrikaurlaub, lassen das Herz eines jeden Libellenfreundes höher schlagen! Irmgard, wir danken dir ganz besonders für die Bereitstellung dieser Bilder. Sie sind ein echtes Highlight für diese Seite!

              

Das sich Irmgard Klopstock - Speck auf die "Königsdisziplin" Flugaufnahmen versteht stellt sie mit sehr schwer zu fotografierenden Tieren unter Beweis: Links unten sehen wir einen Hummelschwärmer, der wie ein Kolibri im Flug seinen Nektar saugt. Rechts eine Hainschwebfliege beim Anflug auf die Nahrungsquelle.

              

Zwei weitere Naturdokus zeigen Wildlife von seiner schönsten Seite: Links der Kleine Perlmutterfalter neben dem Tagpfauenauge auf Distelblüten. Rechts unten ein frisch geschlüpftes Männchen der Edellibelle "Blaugrüne Mosaikjungfer" an einer Lilie. Liebe Irmgard, wir gratulieren dir zu diesen einmaligen und erstklassigen Aufnahmen. Wir sind stolz, deine Bekanntschaft gemacht zu haben und wünschen dir weiterhin viel Glück bei deinen Streifzügen mit der Kamera! Danke, dass Du mit diesen Bildern solch tolle Beiträge auf unserer Seite geleistet hast!

                

Jost Holtzmann, ein Libellenexperte aus Gießen, schickte uns nach einem Besuch des Naturschutzgebietes "Wahner Heide" bei Köln, diese hervorragenden Aufnahmen. Links unten seht Ihr ein Männchen des Großen Blaupfeiles, Die größte aller Segellibellen, die fast an jedem größeren Stillgewässer beobachtet werden kann. Eine Seltenheit dagegen ist die Späte Adonislibelle unten rechts. Diese Art ist akut vom Aussterben bedroht und kommt nur noch an wenigen Stellen im Bundesgebiet vor. Dies ist den hohen Anforderungen an ihren Lebensraum zuzuschreiben. Lieber Jost, herzlichen Dank für diese genialen Bilder.

              

Werner Heydrich, unser Freund und ein exzellenter "Libellenjäger mit der Kamera" fand die ersten Jungtiere der Herbst - Mosaikjungfer im Sommer 2010! Für Ihn war es eine Selbstverständlichkeit, uns seine Funde in Form von ausgezeichneten Aufnamen zu überlassen. Meist sieht man diese Art nur im Flug und dann schon komplett ausgefärbt. Wir freuen uns deshalb, dank Werner, hier einmal ein sehr junges Männchen der Art zeigen zu können.

              

Die folgende Aufnahme wurde uns von Ralph Patzel zur Verfügung gestellt, der seinen Urlaub in Südfrankreich verbrachte. Dort fand er etwas ganz Besonderes. Das Foto unten zeigt die Große Zangenlibelle, die derart selten ist, da sie nur noch an einigen warmen Flecken in Europa vorkommt. In Deutschland gilt diese Libelle schon seit Jahrzehnten als ausgestorben. Lieber Ralph, wir danken dir an dieser Stelle ganz besonders, dass wir diese tolle Aufnahme hier auf unserer Besucherseite ausstellen können.


Weitere Wildlife - Dokumente von Ralph zeigen eine weibliche Mistbiene auf einer Hagebuttenblüte, sowie den ebenfalls recht seltenen Zwerghirschkäfer, beides in extremen Close - Ups. Fotos der etwas anderen Art, die wir gerne an dieser Stelle unseren Besuchern zeigen möchten. Wir wünschen dir, lieber Ralph, weiterhin gutes Jagdglück mit deiner Kamera, auf das Du noch mehr solch seltene Geschöpfe findest!

              

Über unseren Freund und Berater Jochen Rodenkirchen dürfte inzwischen alles gesagt sein. Unermüdlich, wissbegierig und immer voller Tatendrang, präsentiert er uns eine tierische Seltenheit nach der anderen. Wir können uns überglücklich schätzen, einen der besten Experten auf dem Gebiet der Entomologie zu unserem Freundeskreis  zählen zu dürfen und danken wieder einmal mehr für die Bereitstellung der nun folgenden einzigartigen Naturdokumente. Die Erläuterungen findet Ihr hier direkt zu den Aufnahmen:

Die nachstehende Aufnahme zeigt ein Männchen der Kleinen Zangenlibelle. Die Art galt in unserer Region viele Jahrzehnte als ausgestorben. Bereits im Jahre 2008 konnten wir sie erstmals nach 1925 wiederentdecken. Neuere Funde, wie dieser hier von Jochen Rodenkirchen beweisen, dass sich die Art in ihrem Bestand zu erholen scheint.


Hier zeigt uns Jochen die Raupe des Buchenspinners, eines nachtaktiven Falters. Diese Raube betreibt das sogenannte "Mimikri". Dieser Begriff steht für ein Verhalten, andere Tiere nachzuahmen. So sieht diese Raupe nicht nur annähernd wie eine große Ameise aus, sondern benimmt sich auch so. Abgesehen von der Tatsache, dass diese Tiere nicht nur selten sind, bedarf es auch einer gehörigen Portion  von Wissen, einem geschulten Auge und ein wenig Glück, ihnen auf die Spur zu kommen. Lieber Jochen, wer könnte dies besser als Du, ein Meister seines Faches! Vielen Dank für diese herrlichen und bis dato noch nie gesehenen Dokumente der heimischen Natur.

               

Ein weiteres Highlight stellt dieses Foto der Frühen Adonislibelle dar, welches ebenfalls aus der kamera von Jochen Rodenkirchen stammt. Hier haben wir es nicht unbedingt mit einer Seltenheit zu tun, vielmehr steht hier das Motiv im Vordergrund. Die kleinen Vergissmeinnicht - Blüten, auf die sich die Schlanklibelle niedergelassen hat, verdeutlichen ein optimales Größenverhältnis. Makro - Fotografie in höchster Perfektion! Besser kann man so etwas nicht machen. Auch hierfür wider einmal unseren besten Dank, lieber Jochen.


Werner Heydrich fand diesen seltenen Edelfalter, dessen Name etwas verwirrend klingt. Die Aufnahmen des Kleinen Eisvogels, der mit einer sehr kurzen Flugzeit von nur etwa zwei Monaten in geringer Individuenzahl durch unsere Wälder fliegt, sind ihm hervorragend gelungen. Die Fotos zeigen den Kleinen Eisvogel von oben und rechts  mit der herrlich gezeichneten Flügelunterseite. Auch hierfür unseren herzlichsten Dank.

                  

Grandiose Aufnahmen einer startenden Hornisse, links unten sowie einer Riesenholzschlupfwespe kommen von unseren Freund Horst - Günter Neuhoff. Wieder einmal stellt er mir diesen Aufnahmen sein hellwaches Auge und sein Können als passionierter Hobby - Naturfotograf unter Beweis. Vielen Dank für diese einziartigen Natur - Dokus!

               

Wolfgang & Elisabeth Postleraus Kamen fotografierten dieses herrliche Männchen der Gebänderten Heidelibelle. Die beiden sind ganz liebe Kollegen und exzellente Experten auf dem Gebiet der Libellen sowie Mitglieder der Gesellschaft Deutschsprachiger Odonatologen (Libellenkundler). Umso mehr freut es uns sie zu kennen und die ein oder andere Exkursion gemeinsam bestreiten zu dürfen. Wir freuen uns heute schon auf unsere nächsten Streifzüge durch die Natur, stets auf der Suche nach seltenen Tieren. Vielen Dank für Euer Engagement zur Erhaltung derselben und für dieses Bild.


Norbert Menke, ein ausgezeichneter Libellenkenner und Mitglied der Kernarbeitsgruppe des Arbeitskreises Libellen in NRW, der sich den Schutz und die Kartierung der verschiedenen Libellenarten zur Aufgabe gemacht hat, stellte uns diese geniale Aufnahme eines frisch geschlüpften Weibchens der Kleinen Königslibelle zur Verfügung. Herzlichen Dank, dafür, dass wir dieses Foto hier zeigen dürfen, lieber Norbert.


Unser bekannter Großmeister der Kurzzeitfotografie, Hans Bleh, brachte diese Flugaufnahmen der Blutroten Heidelibelle aus seinem Urlaub mit. Das sind, so könnte man sagen, mal etwas andere Souveniere. Lieber Hans, das ist einmal mehr gute Arbeit. 


                

Diese Aufnahme von unserem Freund Werner Heydrich entstand bei sehr böigem Wind. Da wir selber an dieser Exkursion teilgenommen haben, wissen wir, wie schwer es war die Gebänderten Heidelibellen unter diesen Bedingungen zu fotografieren. Den Tieren sieht man auf diesem Foto die Anstrengung an, sich an den Gräsern festzuhalten. Achtet einmal auf die Flügel.


Horst Günter Neuhoff und seine Frau Anni sind immer gern gesehene Gäste bei "Von & Für Euch". Die beiden passionierten Hobby - Naturfotografen haben sich wirklich die außergewöhnlichsten Motive zum Motto gemacht. Hier zeigen die beiden uns eine Ansammlung von Tandems der Frühen Adonislibelle, wie man sie so gut wie nie zu sehen bekommt. Diese Aufnahme ist Euch wieder hervorragend gelungen. Dank an Euch, Ihr Lieben, dass wir sie hier zeigen dürfen.



******************************************  

Weitere  Bilder und Dokumente, die nur Ihr bei Euren Beobachtungen machen konntet

findet Ihr auf "Von & Für Euch III.


        Home          Aktuell        Impressum