Federlibellen

Platycnemididae

TILLYARD, 1917

 

Aus der Familie der Federlibellen kommt in Mitteleuropa nur eine einzige Art vor; die Blaue Federlibelle, Platycnemis pennipes. Ihr wissenschaftlicher Name setzt sich aus „platys“ (gr.) = breit,  „knemis“ (gr.) = Beinschiene, „penna“ (lat.) = Feder und „pes“ (lat.) = Fuß zusammen.

 

Die Tibien (Unterschenkel) der mittleren und hinteren Beinpaare sind stark abgeflacht und verbreitert. Mit ihren für den Beutefang besetzten Dornen an den Beinen ähneln diese einer Feder. Die blassblaue Körperfarbe der erwachsenen Männchen gab ihr den Deutschen Artnamen.

 

In Südwesteuropa, besonders in Südfrankreich und auf der iberischen Halbinsel kann man zwei weitere Speziae von Federlibellen beobachten. Die Weiße Federlibelle, Platycnemis latipes, und die Orangerote Federlibelle, Platycnemis acutipennis.

 

Federlibellen sind sehr zierlich gebaute Kleinlibellen. Ihr Kopf ist breiter als jener von anderen Kleinlibellenarten. Dadurch liegen die Augen sehr weit auseinander, was die Art im Grunde genommen unverwechselbar macht.

 

Nachfolgend ein paar Portraitaufnahmen  von beiden Geschlechtern unserer heimischen Blauen Federlibelle in verschiedenen Altersstufen.

 

 

Die Systematik der in Europa vorkommenden Federlibellenarten:

 

Federlibellen (Platycnemididae), Tillyard, 1917

 

Rote Federlibelle, Platycnemis acutipennis, Selys, 1841

 

Weiße Federlibelle, Platycnemis latipes, Rambur, 1842

 

Blaue Federlibelle, Platycnemis pennipes, Pallas, 1771

 

Ausführliche und reichlich illustrierte Artenportraits findet Ihr in der Navigation unter den entsprechenden deutschen Namen einer jeden Art.

 

Absolut empfehlenswert:

Unsere Bestimmungs-CD ist ausschließlich  hier erhältlich.

 

Achtung!

Nur noch wenige Exemplare verfügbar!

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Update:

Februar 2021:

   

Das Artenprofil der Südlichen Mosaikjungfer wurde neu gestaltet.

Updates:

Januar 2022:

 

Das Kapitel der Östlichen Moosjungfer wurde komplett neu überarbeitet.

Die Seite über die Gefleckte Smaragdlibelle wurde mit aktuellen Bilddokumenten erweitert.

Im Artensteckbrief des Südlichen Blaupfeils sind ebenfalls neue Makroaufnahmen zu sehen.

Bei den Edellibellen wurde das Kapitel der Keilfleck-Mosaikjungfer mit neuen Fotos erweitert.

Gleiches gilt für das Artenprofil der Zierlichen Moosjungfer.

Auch das Kapitel über die Hochmoor-Mosaikjungfer wurde mit zusätzlichem Bildmaterial aufgewertet.

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